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Wenn Kinder und Jugendliche digitale Medien nutzen, nehmen dies Erwachsene mit Staunen war. Ob dies gut und sicher ist, ist eine berechtigte Frage. Kinder und Jugendliche sollen sich nicht strafbar machen.

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Ein Fehler zu viel - Siegerfilm Jugendprojekt-Wettbewerb 2017

Am 28. Oktober 2017 fand das regionale Finale des 13. Jugendprojekt-Wettbewerbs statt. Unter den besten Projekten ist der Kurzfilm des junges Filmemachers Gian Maria Finger aus Trogen. Er erreichte mit seinem Kurzfilm "Ein Fehler zu viel" den 4. Platz und qualifizierte sich damit für das interregionale Finale des Jugendprojekt-Wettbewerbs vom 11. November 2017, wo er gar den 1. Platz belegte. Eindrücklich zeigen junge Menschen im Film auf, wozu ein unüberlegtes Handeln in sozialen Netzwerken führen kann. Marc bekommt von seiner Freundin Mia Nacktaufnahmen. Als Marc die Aufnahmen aus Enttäuschung im Klassenchat verbreitet, endet die Liebe im Desaster. Marc und Mia machen eine schwierige Zeit durch. Sie hat für Mia Auswirkungen bis in den Schulbereich: Dumme Sprüche, Anmache und Unverständnis begleiten sie im Schulalltag.

Film: Ein Fehler zu viel

Regie / Drehbuch / Schnitt: Gian Maria Finger (Künstlername), Trogen

 

 

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Akteure: Marc -Gian Maria Finger und Mia: Winona Schintu

Ton / Licht: Jan Signer und Nico Lüthi

Kamera: Thomas Bänziger

Dauer: 10 Minuten

Sprache: Schweizer Mundart

Auflösung: HD

Selfies - heikle digitale Liebesbeweise

Im Gegensatz zu Handys sind heutige Smartphones wahre Kleincomputer, mit denen man von unterwegs ins Internet gelangt oder einfach Filme ins Netz stellen kann.

Von sich selber aufgenommene erotische oder pornografische Aufnahmen - in der Fachsprache als Sexting bezeichnet - werden gerne der Liebsten oder dem Liebsten als digitale Liebesbeweise überlassen. Besonders problematisch ist für Jugendliche unter 16 Jahren das Erstellen und Versenden solcher Dateien, da es sich rechtlich um Kinderpornografie handeln kann.
Heikel kann es auch werden, wenn bei der Trennung des Paares die abgebildeten Personen erpresst oder genötigt werden. Ohne Unterstützung findet ein Opfer kaum mehr heraus.

Lesen Sie weiter im Themenheft S. 18 - 23

Problembereiche im Internet

Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) hat verschiedene Informationsbroschüren zu den wichtigsten Problembereichen bei der Internetnutzung herausgegeben. Sie behandeln Themen wie Persönlichkeitsrechte, Cybermobbing, Datenschutz, Pädokriminalität und andere. Es gibt Broschüren für Eltern und Erziehende, aber auch für Kinder und Jugendliche.

Eine Auswahl finden Sie hier:

Internetnutzung: Broschüren und Videos für Erziehende von Kindern

Die James-Studie belegt, dass immer mehr Kinder ein Smartphone oder Tablet mit Internetanschluss haben. Für Erziehende ist es ratsam, Kinder früh zu sensibilisieren und über Risiken aufzuklären. Die Schweizerische Kriminalprävention bietet für Erziehende von Kindern unter 12 Jahren eine informative Broschüre an: fünf moderne Märchen machen kindergerecht auf die Risiken aufmerksam.  

SKP-Broschüre Broschüre für Erziehende von Kindern – Moderne Märchen.
Bestelladresse für Schulen und Einwohner im Kanton St.Gallen: Kantonspolizei St. Gallen, Sicherheitsberatung.

Die zeitgemäss adaptierten Märchen der SKP bieten Eltern eine Möglichkeit, unter 12-jährigen Kinder für die Problembereiche des Internets zu sensibilisieren.

 

 

Beispiel Cybermobbing

Schulungsangebot für Kinder – Computer, Handy & Co.

Digitale Medien wie Computer, Handy, Spielkonsolen, Internet, soziale Netzwerke und Co. sind in den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Sie eröffnen faszinierende Möglichkeiten und Chancen, beinhalten aber auch vielfältige Risiken. Die Förderung von Medienkompetenz durch Eltern und Bildungsinstitutionen bildet die Grundlage, damit Kinder und Jugendliche einen kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit diesen Technologien lernen können.

 

 

Jugend und Medien - Nationales Programm

Kinder schützen heisst, sie auch in der digitalen Welt zu begleiten. Auf diesem Informationsportal erhalten Eltern, Lehr- und Betreuungspersonen Antworten, wie sie die jungen Erwachsenen im Medienalltag kompetent begleiten können – hin zu einer sicheren und altersgerechten Mediennutzung. Mehr dazu hier: Jugend und Medien

Video «Generation Online»

Medienkompetenz - aus Sicht eines Providers


«Volle Aufmerksamkeit, ohne Blick auf einen Screen.»


So verlockend die digitale Welt sein kann, so schön ist es, einfach mal abzuschalten und unsere volle Aufmerksamkeit den Menschen zu schenken, die uns wichtig sind. Medienkompetent ist, wer einen verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien pflegt. Dazu gehört auch, sich eine Auszeit zu nehmen. Geniessen Sie sie!


Michael In Albon

Swisscom
Beauftragter Jugendmedienschutz & Experte Medienkompetenz

 


Familie Webster: aktiv im Leben - digital präsent

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom), die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) und weitere Partner stellen die Familie Webster mit drei Kindern und ihren Opa vor. Sie alle nutzen digitale Medien, haben aber auch andere Hobbys.

© www.thewebsters.ch/de/

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Fünfzehn Comics zeigen die Herausforderungen im digitalen Familienalltag auf. Es sind mehrheitlich Risiken, denen Kinder ausgesetzt sind. Aber auch die liebevolle Mama, der sportliche Papa und der geradlinige Opa sind nicht immun gegenüber falschen Hoffnungen. Sie sind auch nicht sicher vor Phishing oder gefeit vor Abo-Fallen.

Die Comics stehen online zur Verfügung oder können als Broschüren bestellt werden.

Bestelladresse für Broschüren: Bundesamt für Kommunikation BAKOM, Geschäftsstelle Informationsgesellschaft GIG, Zukunftstrasse 44, CH-2501 Biel / Bienne, Telefon: +41 58 460 5505.

Die Online-Version mit den Comis oder das PDF finden Sie  HIER.

Empfehlung: kindergerechte Informationen über Risiken im Netz.